SPD sieht sich als Pfeiler der Kultur in Pforzheim

Veröffentlicht am 16.04.2008 in Ortsverein

„In den vergangenen zwanzig Jahren hat sich die Kultur in Pforzheim dank dem Einsatz der SPD-Fraktion zu einem wichtigen Standortfaktor entwickelt“, so Stadtrat Dr. Joachim Rösch bei der Jahreshauptversammlung des SPD-Ortsvereins Süd der SPD Pforzheim am 11. April 2008. Neben Infrastruktur, Bildungsangebot und Landschaft sei die Kultur ein wichtiger Aspekt bei Ansiedlungsentscheidungen von Firmen.

„Pforzheim wird inzwischen als Kulturstadt wahrgenommen“, so Rösch, der das Tandem mit Bürgermeister Gert Hager und Kulturamtsleiterin Dr. Isabel Greschat als wichtige Impulsgeber in der Diskussion um die Kulturentwicklung in Pforzheim bezeichnete. Dass inzwischen sechs Prozent des städtischen Haushaltes für die Kultur reserviert seien, zeige, dass die Verwaltung deren wirtschaftliche Bedeutung erkenne und nun auch zu einer moderaten Anhebung der Zuschüsse für das kulturelle Angebot bereit sei. So sei die Finanzierung der „kulturellen Leuchttürme“ Schmuckmuseum, Theater, Südwestdeutsches Kammerorchester und Kulturhaus Osterfeld bis auf weiteres gesichert. Wobei der ebenfalls anwesende Altstadtrat Manfred Bader darauf hin wies, dass Pforzheim das Kulturhaus Osterfeld der SPD verdanke. Die SPD habe das Projekt seinerzeit mit einer Stimme Mehrheit im Gemeinderat durchgesetzt.

Rösch berichtete auch über den geplanten Umbau des Technischen Museums. Zusammen mit dem Schmuckmuseum und den Schmuckwelten solle es mehr auswärtige und ausländische Besucher nach Pforzheim ziehen. Wobei Pforzheim sich zukünftig als „Schmuck- und Designstadt“ vermarkten wolle und zwar mit tatkräftiger Unterstützung der Hochschule für Gestaltung, deren Rektor als Pforzheimer die Problematik seiner Heimatstadt kenne. Vieles hänge allerdings auch von den Landeszuschüssen ab. Würden diese nach 2009 empfindlich gekürzt, hätte die Stadt Probleme. Altstadtrat Bader kritisierte in diesem Zusammenhang den Enzkreis, der von der schulischen Infrastruktur und dem Kulturangebot in Pforzheim profitiere, aber nicht bereit sei, sich angemessen an den Kosten zu beteiligen. Ein großes Entwicklungspotential sieht Rösch in gemeinsamen Projekten mit dem Enzkreis, vor alles auf dem Kultursektor.

Eva Frech

 

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