SPD Positioniert sich in der Bäderfrage

Veröffentlicht am 26.01.2018 in Kommunalpolitik

„Nur mit einem für alle Pforzheimer gut erreichbaren Hallenbad kann Schulschwimmen und damit das manchmal überlebenswichtige schwimmen lernen unserer Kinder, Wassersport und natürlich Schwimmen für jedermann gewährleistet werden“ so Henry Wiedemann, sportpolitischer Sprecher der SPD Fraktion. Die nun allzu einseitige und rein wirtschaftlich argumentierende Vorlage von Bürgermeister Büscher kommt Jahre zu spät und hätte auch von diesem bereits vor mehr als einem Jahr zu den Haushaltsberatungen 2017/18 vorgelegt werden müssen, so sind sich die Genossen in Pforzheim einig. „Fahrlässig hat der CDU Bürgermeister Heidt die von der SPD wiederholt vorgebrachte Forderung nach einem Bäderkonzept ignoriert und auch die im Haushalt von 2012 bewilligten Mittel für das Emma-Jäger-Bad nicht umgesetzt.“, so Jacqueline Roos, stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD im Gemeinderat. Den Schaden tragen, jetzt alle Bürgerinnen und Bürger – ganz besonders aber die Kinder die Schwimmen, Baden und Wassersport lieben. „Es ist nicht hinnehmbar, dass Ihnen die Möglichkeit geraubt wird, in der Schule oder im Verein schwimmen zu lernen“, so Kreisvorsitzender Frederic Striegler „und genau darauf steuert unsere Stadt hin, weil einfach nicht gehandelt wurde. „Hier geht es nicht um eine populistische Haltung! Es geht darum wie glaubwürdig wir als Kommunalpolitiker entscheiden und handeln. Hier können wir klare Weichen für die Zukunft stellen und zeigen, dass für uns die Worte Familienfreundlichkeit und Ehrenamt nicht nur leere Worthülsen sind“, so Roos, Wiedemann und Striegler

 

 

Auch in Huchenfeld ist ein Neubau zwingend erforderlich

 

In der Bäderthematik dürfen auch die neuen Stadtteile nicht ins Wasser fallen – Huchenfeld und auch Eutingen nicht: Im Eingemeindungsvertrag sieht die SPD eine rechtliche Verpflichtung der Stadt Pforzheim, dass Huchenfeld Anspruch auf eine Wasserfläche hat und auch in Eutingen muss ein Sportangebot für die Bewohnerinnen und Bewohner gesichert sein.

„Außerdem muss der Verwaltung bewusst sein, dass durch die Schließung des Ortsteilbades in Huchenfeld ohne Neubau ein kompletter Verein bewusst kaputtgemacht wird. Eine langfristige Verlegung auf andere Wasserflächen wird aufgrund der zeitgleichen Schließung von zwei Bädern jetzt schon eine enorme Herausforderung für die Vereine und deren Mitglieder darstellen“, fährt der sportpolitische Sprecher Henry Wiedemann fort. „Gerade in den Ortsteilen sind erreichbare Angebote für die Menschen wichtig. Für die SPD ist in der gesamten Thematik die höchste Priorität, dass Schulen Schwimmunterricht durchführen und auch schon die Kleinsten ans Wasser herangeführt werden können.“, so Henry Wiedemann, „Im Vorgelegten Bäderkonzept wird nicht berücksichtigt, welche dauerhaften Kosten, wie durch Busfahrten für Schulklassen, auf die Stadt zukämen, wenn es nur ein Bad in der Nordstadt gäbe.“, so Wiedemann. Eine Kombi-Lösung auf dem Wartberg lehnt die SPD als wenig familienfreundlich ab, da für zu viele Pforzheimer allzu lange Wege entstünden. „ Zudem würde die Kombi-Lösung zu massiven Einschnitten in den Freibad-Wasserflächen führen, außerdem sollte ein Bad auch für jene Bewohner erreichbar sein, die in ihrer Mobilität eingegrenzt sind.“, so abschließend Jacqueline Roos.

 

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