Sozialministerin Katrin Altpeter zu Besuch bei der AsF

Veröffentlicht am 18.10.2011 in Arbeitsgemeinschaften

Katrin Altpeter (3.von links) bei der AsF

Hoher Besuch in einem außergewöhnlichen Rahmen: auf Einladung der AsF - Arbeitsgemeinschaft der sozialdemokratischen Frauen Pforzheim Enzkreis – kam die neue Sozialministerin Katrin Altpeter zum Gespräch in den Nordstadttreff des Stadtjugendrings.

In ihrer Begrüßung wies die Vorsitzende der AsF Pforzheim, Jacqueline Roos, auf den Umfang des Resorts der Ministerin hin: “Eigentlich wollten wir natürlich vor allem Fragen zur Frauenpolitik in Baden-Württemberg stellen, aber das Ministerium für Arbeit, Sozialordnung, Familie, Frauen und Senioren umfasst ja alle Bereiche der Sozialpolitik!“ Katrin Altpeter fügte an, dass auch Gesundheit noch zu ihrem Ressort gehört und stellte anschließend in der lockeren und offenen Atmosphäre die Schwerpunkte ihrer Arbeit vor.

Mit Blick auf die hohe Arbeitslosigkeit in Pforzheim nannte sie die Senkung der Jugendarbeitslosigkeit und der Schaffung geeigneter Instrumente der Arbeitsmarktpolitik für Baden-Württemberg als vordringliche Aufgabe. Die Mitarbeit an einer Bundesrats-Initiative zur Eindämmung der Zeit- und Leiharbeit soll vor allem der Ausweitung prekärer Beschäftigungsverhältnissen und damit verbundener Altersarmut entgegenwirken. Mit Blick auf frauenpolitische Anliegen sprach sie sich für eine Initiative für mehr Frauen in Führungspositionen aus und für Job-Charing-Modelle zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf und Pflege. In diesem Zusammenhang nannte sie die Notwendigkeit des weiteren Ausbaus der durchgängigen Kinderbetreuung und betonte, dass sich das Land entgegen anders lautender Aussagen sehr wohl in der Pflicht sehe, hier auch die Kommunen finanziell zu unterstützen.

Die Vorsitzende des Enzkreis, Uschi Bodemer, betonte mit Blick auf die älter werdende Gesellschaft die Notwendigkeit der Aufwertung von Pflegeberufen und der Möglichkeit für Familien, Pflegezeiten in Anspruch nehmen zu können. Emine Aküyz, Projektleiterin von BASS, sprach sich für geeignetere Integrationsmodelle vor allem für ausländische Frauen in Baden-Württemberg aus.

Hartmut Wagner, Geschäftsführer des Stadtjugendrings, freute sich als Hausherr über den Besuch und Sozialministerin Katrin Altpeter sagte zum Abschluss: „Ich bin heute Abend in diesem Räumen auch ein wenig zu meinen Wurzeln zurückgekehrt!“

Jacqueline Roos Uschi Bodemer
Vorsitzende AsF Pforzheim Vorsitzende AsF Enzkreis

 

Kommentare

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