Attacken gegen Monika Müller erreichen neue Stufe der Peinlichkeit – SPD Pforzheim kritisiert Gunther Krichbaum

Veröffentlicht am 02.06.2016 in Kommunalpolitik

Die Kritik des Bundestagsabgeordneten Gunther Krichbaum an Sozialbürgermeisterin Monika Müller zeigt einmal mehr, wie desolat der Zustand der Pforzheimer CDU ist. „Inzwischen ist der CDU und Herrn Krichbaum im Besonderen gar nichts mehr peinlich, um die Arbeit von Monika Müller in schlechtem Licht dastehen zu lassen“ so der Kreisvorsitzende der SPD Pforzheim Frederic Striegler.

 

Wenn Krichbaum angesichts der geplatzten Wahl zum Jugendgemeinderat Monika Müller parteipolitisches Kalkül vorwirft, dann ist das nicht nur völlig haltlos, sondern grundlegend unverschämt. Die Jusos haben selbst stets davor gewarnt, dass der Jugendgemeinderat kein verjüngter Arm parteipolitischer Interessen sein sollte, sondern in aller erster Linie eine Vertretung aller Jugendlichen- auch und gerade derer ohne Parteibuch! Die panische Reaktion von Krichbaum legt nahe, dass die Übernahme des Jugendgemeinderates durch Krichbaum und seinen Nachwuchs wohl minutiös geplant ist.

 

„Die wiederholten Angriffe gegen Monika Müller zeigen, dass Kirchbaum den Verstand inzwischen wohl völlig verloren hat. Monika Müller hat die Flüchtlingskrise wie keine andere in der Stadt bewältigt. In keiner anderen Stadt dieser Größe ist diese Herausforderung so organisiert vonstatten gegangen, wie in Pforzheim. Und wenn Monika Müller im Zuge der Haushaltskonsolidierung völlig zurecht auf dringende soziale Investitionen hinweist, dann ist es wieder Krichbaum der meint, sich in der Stadtpolitik besser auszukennen. Dabei zeigt genau dieses Verhalten wie wenig Vertrauen selbst die CDU in ihre beiden im Angesicht von Problemen schon seit Jahren abtauchenden Bürgermeister Uhlig und Heidt hat“, ergänzt Striegler.

 

Alexander Uhlig hat in seiner Amtszeit so gut wie nichts auf die Reihe gekriegt, weshalb er ja auch von der CDU aufs Abstellgleis geschoben wurde – er hätte ja sonst auch Erster Bürgermeister werden können. Genauso katastrophal sieht  die Bilanz von Noch-Bürgermeister Roger Heidt aus, in seinem Zuständigkeitsbereich liegen Bäder, Wahlamt und der Stadtverkehr. Das dortige Chaos vor allem in den beiden letzten Bereichen muss jetzt von Oberbürgermeister Gerd Hager gelöst werden.

 

 „Da kann man Herrn Krichbaum eigentlich nur noch raten vor der eigenen Haustüre zu kehren, anstatt Fehler Dritter auf Monika Müller zu schieben: Tatsache ist, dass  Stadt ein Pforzheimer Unternehmen mit der Abwicklung beauftragt hatte, dies wiederum einen Subunternehmer mit dem Druck beauftragte und dieses Subunternehmen nicht zeitgerecht lieferte. Leider wurde die Stadt darüber nicht zeitnah informiert, so dass ein Gegensteuern dann nicht mehr möglich war. Der Gemeinderat wurde darüber auch sofort informiert, damit auch zahlreiche CDU- Mitglieder. Offensichtlich wird aber innerhalb der CDU nicht kommuniziert, sonst hätte Herr Krichbaum das gewusst und sich seine sonderbaren Ausfälle sparen können. Herr Bundestagsabgeordneter Krichbaum täte gut daran, sein peinliches Einmischen in die Kommunalpolitik zu mäßigen oder noch besser auf seine Partei zu konzentrieren.“, so Striegler weiter.

 

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