Arbeitsstaatssekretär auf Einladung von Katja Mast in Pforzheim

Veröffentlicht am 28.05.2008 in Veranstaltungen

Wie kommen die Bundesprogramme zur Beschäftigung älterer Arbeitnehmer vor Ort an? Darüber informierten sich der Arbeitsstaatssekretär Detlef Scheele aus Berlin und die SPD-Bundestagsabgeordneten Katja Mast bei der GBE (Gesellschaft für Beschäftigung und berufliche Eingliederung) sowie bei der Pforzheimer Arbeitsgemeinschaft (ARGE).

„Wir vermitteln mit dem Programm Initiative 50plus hier in Pforzheim und Umland die Hälfte der am Programm teilnehmenden älteren Langzeitarbeitslosen. Das ist ein vorbildlicher Vermittlungserfolg“, eröffnet der Pforzheimer Sozialbürgermeister Gert Hager das Gespräch. Detlef Scheele, Staatssekretär im Bundesarbeitsministerium zeigt sich beeindruckt vom Ablauf des Projektes – wo stehe ich mit meinen Kompetenzen, was kann ich machen und wie komme ich da hin? Diese Fragen stellen sich die älteren Arbeitslosen in den ersten zwei Wochen im Projekt. Und sie werden damit nicht allein gelassen, wie GBE-Geschäftsführer Markus Bossert berichtet. „Den Vermittlungserfolg erzielen wir nur, weil auch die Arbeitgeber wissen, wir suchen ihnen die Person raus, die auf ihren Arbeitsplatz passt. Ohne das Bundesprogramm wäre das nicht möglich“, stellt die Projektleiterin Sonja Fauser fest.

Einer der erfolgreich vermittelt wurde ist Ivan Skandro, 58. Als Installateur und ehemaliger Bauarbeiter hatte er fast schon aufgegeben, bis er ins Programm bei der GBE aufgenommen wurde. Jetzt arbeitet er bei der Firma SC-Isolierungen Sascha Celan e.K. und will bis zur Rente dort bleiben. „Wir wollen, dass auch Ältere noch einen Job finden und bis zur Rente arbeiten können. Unser Bundesprogramm trägt dazu bei“, sagt Detlef Scheele zum Abschluss des Besuchs. Und Katja Mast nimmt mit: „Es ist nicht immer leicht die notwendigen Haushaltsmittel frei zu schaufeln, aber ich werde mich weiterhin dafür einsetzen, dass es gezielte Förderprogramme für ältere Arbeitslose gibt.“

Beim anschließenden Besuch bei der Pforzheimer Arge (Arbeitsgemeinschaft) informierte sich Detlef Scheele über die gemeinsame Arbeit der Stadt Pforzheim und der Bundesagentur für Arbeit bei der Vermittlung Langzeitarbeitsloser. Der stellvertretende Geschäftsführer Thomas Schmidt erklärte, dass jeder, der sich bei der Arge meldet, sofort ein Angebot erhält. „Das ist notwendig um den Teufelskreislauf der Arbeitslosigkeit zu durchbrechen“, betonte er.
Die Mischverwaltung der Argen wurde nun vom Bundesverfassungsgericht als nicht verfassungskonform bezeichnet. Detlef Scheele sagte zu, dass es hierzu bald eine Richtungsentscheidung gäbe. „Denn die Menschen, die hier arbeiten, und die zu vermittelnden Arbeitslosen haben ein Recht darauf, zu wissen, wo die Reise hin geht“, hebt Detlef Scheele beim Abschied hervor.

 

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